Schwiizerisch mal ganz anders…

Viele der Zuschauer glaubten ihren Augen nicht zu trauen, als Anfang November drei Gondeln zur Terrasse des Swissôtel Berlin hinauf schwebten. Nacheinander wurden diese vor dem Restaurant 44 abgesetzt und bieten ab sofort eine einzigartige Location zum Dinieren in der deutschen Hauptstadt. Mit Blick auf den Berliner Kurfürstendamm, alljährlich weihnachtlich beleuchtet, können die Gäste bis Anfang März in uriger Umgebung die original schwiizerische Küche von Küchenchef Richard Schneider genießen. Felle und Kissen auf den Sitzbänken, eine Heizung und alpenländische Musik sorgen für einen wohligen Aufenthalt für bis zu vier Personen in jeder Matterhorn-Gondel. Nachdem in den Vorjahren die Nachfrage das Angebot weit überstieg, entschloss man sich zur Anschaffung von zwei weiteren Gondeln, um mehr Gästen dieses einzigartige Erlebnis zu ermöglichen.

Entsprechend der Jahreszeit und dem außergewöhnlichen Ambiente bietet das Restaurant 44 in den Gondeln eine Auswahl an Fondues nach original Schweizer Rezept und ein traditionelles Schweizer Raclette an. Ob man nun zu zweit oder mit vier Personen das Gondel-Abenteuer angeht, kann man sich dem Reiz dieser Location nicht entziehen, weil man es eben noch nicht erlebt hat und sich der Außergewöhnlichkeit bewusst ist. Wie auch im Innenbereich des Restaurants 44, erlebt man hier ebenso den hervorragenden Service von Restaurantleiter Benjamin Kirstein und Chef de Rang Thomas Häder. Nicht zu beneiden sind die Servicekräfte, denn bei jeder Bestellung steht ihnen der Weg über die Terrasse bevor, egal, bei welchen Außentemperaturen. Der Gruß aus der Küche, bestehend aus Rösti, Orange, Peperonata, Pulpo und Parmaschinken, liefert einen kleinen Eindruck der Küche, wie sie im Restaurant 44 geboten wird. Als Hotspot für hochwertige Schweizer Küche ist diese Adresse jedoch bereits lange bei den Gästen bekannt und geschätzt.

Ein erfrischender Schwiizer Charme Spumante Merlot Rosé  von Angelo Delea begleitet den Gruß aus der Küche, bevor das Bündner Käsefondue, bestehend aus Bündner Alpkäse AOC, Hobelfleisch, Weißwein und Williamsbirne, serviert wird. Die Stücke des hausgebackenen Brots kommen in origineller Papiertüten-Verpackung und ein kleiner, frischer Salatteller wird für geschmackliche Abwechslung während des Fondues sorgen. Als Weinbegleitung empfiehlt Thomas Häder einen 2014er Féchy AOC Bonne Côte von Cave Duprée, der aus dem Anbaugebiet Waadt, hoch über dem Genfer See gelegen, stammt. Ein eleganter und gut strukturierter Wein, der als Begleiter zu Käsespezialitäten sehr gut passt. Während man das Brot Stück für Stück in die erhitzte Käsemasse taucht und sich dem Genuss hingibt, staunt man immer wieder über diese ausgefallene Location mit der beeindruckenden Aussicht. Sehr rasch macht sich der Sättigungseffekt des Käses bemerkbar und man stellt fest, dass die servierte Portion mehr als ausreichend ist. Ein doppelter Espresso und ein Schweizer Grappa, nicht ohne Gruß aus der Patisserie, ist dann ein geeigneter Abschluss des Käse-Fondues.

Küchenchef Richard Schneider hat eine Karte mit verschiedenen Käse-Fondues zusammen gestellt, bei der jeder Käse-Liebhaber seinen Favoriten finden sollte: Moitié-Moitié, eine Mischung aus Greyerzer AOC und Vacherin AOC mit Kirsch und Weißwein, ein Fondue von Appenzeller AOC, eine Trüffel-Variante von einer delikaten Käsemischung, Trüffel, Prosecco, Trüffelöl und Cognac und die bereits beschriebene Bündner Ausführung. Ebenso kann sich der Gast für ein Raclette mit einer Auswahl verschiedener AOC Käse, Gschwellti und Essiggemüse, wahlweise auch mit zusätzlichem Rauch-und Hobelfleisch, bestellen. Wer sich für Käse nun absolut nicht begeistern lässt, findet hier eine fleischige Variante mit Rind-und Kalbfleisch und drei verschiedenen Fondue-Saucen. Wofür sich der Gast auch immer entscheidet, ist eines gewiss: Es erwartet ihn ein genussreiches  Erlebnis an einem außergewöhnlichen Ort…

Besuch am 11.11.2017

www.restaurant44.de
restaurant44.berlin@swissotel.com